Wasser ist nicht gleich Wasser

Vom Tafelwasser zum Mineralwasser.

Nur 2,6 % des Wasservorkommens auf unserem Blauen Planeten ist Süßwasser, und nur ein Bruchteil davon ist hochwertiges Mineralwasser. Der restliche Anteil von 97,4 % ist das für den Menschen ungenießbare Salzwasser.

Natürliches MINERALWASSER hat einen langen Weg hinter sich, bevor es in die Flasche gelangt. Niederschlagswasser aus Regen, Schnee oder Hagel ist Mineralwasser in seiner ursprünglichsten Form. Es dringt in den Boden ein und sickert bis zu mehrere hundert Meter tief in die Erde. Das Wasser durchdringt im Laufe der Jahrhunderte mehrere Gesteinsschichten, die den Geschmack des späteren Mineralwassers prägen. Auf seinem Weg wird das Wasser gereinigt und es nimmt - je nach Gesteinsart in unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung - wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium oder Calcium auf.

TRINKWASSER direkt aus der Leitung ist das preiswerteste und am meisten kontrollierte Lebensmittel, allerdings dürfen zu Reinigungszwecken bestimmte Chemikalien eingesetzt werden. Die Qualität des deutschen Trinkwassers gilt allgemein als hoch, weist aber regional zum Teil große Unterschiede auf.

TAFELWASSER ist wie Tafelwein ein bodenständiger Vertreter seiner Klasse. Es handelt sich dabei um Leitungswasser, vermengt mit Mineralien, Meerwasser oder Kohlensäure. Da das Wasser an jedem beliebigen Ort abgefüllt werden kann, darf keine geographische Herkunft angegeben werden.